Alle Eltern bereitet der Gedanke große Sorge, ihr Neugeborenes könnte an dem plötzliche Kindstod sterben. Bislang konnte die Forschung nicht erklären, wie es zu dem unerwarteten Ableben der Säuglinge kommt. Doch Eltern können das Risiko mindern, wenn sie bestimmte Faktoren beachten.
Plötzlicher Kindstod häufigste Todesursache
Die Todesfälle aufgrund des plötzlichen Kindstod nehmen seit einigen Jahren kontinuierlich ab. Das ist zunächst eine gute Nachricht. Heute sterben aber immer noch jedes Jahr rund 250 Babys am plötzlichen Kindstod. Vor gut 20 Jahren waren es noch 1300 Kinder pro Jahr. Demnach konnten wissenschaftliche Untersuchungen die Sterberate deutlich senken. Dennoch ist der plötzliche Tod noch immer die häufigste Todesursache bei Babys. 80 Prozent der Todesfälle passieren in den ersten sechs Monaten nach der Geburt. Zum Vergleich: Nur fünf Prozent des erklärbaren Kindstod ereignet sich nach dem ersten Lebensjahr.
Trotz der verbuchten Erfolge kann die Medizin noch keine eindeutige Erklärung dafür geben, warum plötzlich ein Kleinkind verstirbt. Eltern und Ärzte sehen sich beinahe machtlos diesem schrecklichen Phänomen ausgesetzt. Denn es gibt auch keine erkennbaren Frühhinweise oder Symptome, die auf ein Todesereignis hinweisen könnten. Einzig und allein auf Risiken können Eltern achten und diese versuchen möglichst abzuschalten. Und trotzdem ist die Gefahr nicht gebannt, wie Prof. Dr. Gerhard Jorch von der Uniklinik Magdeburg erklärte. Denn die „überwiegende Mehrheit von Fällen des plötzlichen Kindstods ist so, dass die Eltern alles richtig gemacht haben“. Und trotzdem ist das Kind dann verstorben. Jorch gehört seit Jahren zu den führenden Wissenschaftlern des Forschungsgebiet „plötzlicher Kindstod“. So erhielt der Forscher aufgrund seiner erfolgreichen Arbeiten beispielsweise im Jahre 2004 den Meinhard-von-Pfaundler-Präventionspreis von der Stiftung Kindergesundheit.
Quelle und vollständiger Text:
http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpr ... -60909.php