Test soll Belastungen für Frühchen und Mütter vermeidenVon Eike Kellermann
Ein in Thüringen entwickelter Test zur Verhinderung von Frühgeburten fiel bei einer Studie durch. Trotzdem empfehlen Krankenkassen: Schwangere sollten den Test unbedingt machen.Erfurt - Es war die Zeit, als die heutige Regierungschefin Christine Lieberknecht noch Gesundheitsministerin war. Damals, im Juni 2009, kamen ihre Kollegen aus den anderen Bundesländern zur turnusmäßigen Konferenz nach Erfurt. Für die Gesundheitspolitiker landauf, landab gab es damals kein anderes Thema als die Schweinegrippe, die wegen der Aufregung in Politik und Medien wie der bevorstehende Weltuntergang erschien.
Lieberknecht hätte bei jener 82. Gesundheitsministerkonferenz gerne ein weiteres Thema auf die Tagesordnung gesetzt, für das jedoch keine Zeit mehr war. Die Ministerin wollte für ein Testverfahren zur Verhinderung von Frühgeburten werben. Jahre zuvor war es in Thüringen entwickelt worden.
Maßgeblich beteiligt war der Leiter der Frauenheilkunde im Erfurter Helios-Klinikum, Udo B. Hoyme.
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