Eine Intensivstation. Viele laute Geräusche, hektische Bewegungen. Monitore alarmieren, Ernährungs- oder Infusionspumpen piepen, Personal läuft hin- und her. Mittendrin unsere Allerkleinsten. Es wird bereits so einiges unternommen, um den Geräuschpegel abzumildern und den Frühchen mehr Ruhe zu ermöglichen.Tibor Lévay hat sich darüber ebenfalls Gedanken gemacht. Er suchte einen Weg, mit einer entspannenden Musik nicht einfach diese Geräusche zu "übertönen", sondern milderte sie ab. Er zeichnete am Harlachinger Klinikum München auf der Frühchen-Intensivstation die Geräuschkulisse einer Frühchen-Intensivstation auf. Dann begab er sich in sein Tonstudio und nahm diese Geräusche als Basis für sein Werk. Vermischt mit musikalischen Elementen entstand so eine geräuschabsorbierende Wirkung.

Da es bisher nur wenig gesicherte Ergebnisse gibt, ist diese Therapie bisher keine, die offiziell anerkannt und ist und somit flächendeckend angeboten wird. Seit Dezember 2001 allerdings wird "der Atem des neuen Lebens" in der Universitäts-Frauenklinik in Leipzig erfolgreich eingesetzt. Studien während dieser Zeit haben nun ergeben, dass diese Musik sich tatsächlich nicht nur positiv auf das allgemeine Wohlbefinden, sondern auch ganz konkret auf Herzfrequenz, Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung auswirkt. Die Frühchen zeigen deutlich stabilere Werte während dieser Therapie. (siehe:
Ergebnisse )
Die Musik wird mittels einer mini-Stereo-Anlage im
Inkubator leise ca. 41 Minuten eingespielt. Bei 70 - 75% der Frühchen setzt die positive Wirkung, beispielweise in Form von einer messbar verbesserten Körpertemperatur, bereits nach 15 Minuten Abspielzeit ein. Die positiven Auswirkungen verbessern sich weiter während dieser Zeit und wirken Erfahrungsgemäß noch ca. 1 Stunde nach. Die Musik kann 4-mal am Tag eingespielt werden, bei auffälliger Unruhe auch 1-2 mal mehr. So kann für einen beeindruckenden Zeitraum eine Verbesserung der Werte und des Wohlbefindens "nur" über das Einspielen von Musik erreicht werden. Die Musik ist selbstverständlich auch für ältere Kinder oder Erwachsene empfehlenswert.
Ziel dieser Musik ist eine Stabilisierung von Atmung und Herzschlag, um den Sauerstoffgehalt im Blut und im Gehirn zu optimieren.Im Idealfall können hierdurch Medikamente reduziert werden. Desweiteren wird hier eine Atmosphäre der Geborgenheit geschaffen, die nicht nur leiser als die üblichen Geräusche im
Inkubator ist, sondern "lärmende" Geräusche bestmöglich absorbiert.
Weitere Informationen & Bestellung:
http://www.life-in-tunes.de/product_inf ... ebens.html