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admin Site Admin

Anmeldedatum: 20.06.2007 Beiträge: 173 Wohnort: der hohe Norden :-)
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Verfasst am: 08.07.2007, 14:20 Titel: Tracheotomie - Einleitung Description: Tracheotomie - Was bedeutet das überhaupt? |
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In diesem Bereich soll ein "grober" Einblick in das Leben mit einem tracheotomierten Kind ermöglicht werden.
Ich selber bin Mutter eines "Kanülen-Kindes" und möchte nicht unerwähnt lassen dass mir besonders der Pflegeratgeber der Stiftung Noah weitergeholfen hat als es "auf einmal 1000 Fragen" gab! Dieser Pflegeratgeber ist sehr detailliert, ausführlich und gut beschrieben.
Diese Seite hier soll bewusst nicht zu sehr ins Detail gehen! Sie ist für Eltern gedacht die evtl. soeben zum erstenmal davon erfahren haben dass es "sowas" überhaupt gibt, oder auch Eltern die durch ein eigenes Schicksal nun "gezwungen" sind sich mit dem Thema zu befassen.
Eine Tracheotomie ist ein nicht unerheblicher Schritt nachdem sich vieles, wenn nicht "alles", ändert! Ich möchte versuchen, mit diesen Seiten und den darin enthaltenen ersten Informationen dem Ganzen den Schrecken ein wenig zu nehmen denn eine Tracheotomie bedeutet vor allem eins:
Dem Kind Erleichterung zu verschaffen, was auch immer die Ausgangssituation ist!
Austausch mit anderen Eltern gewünscht? Dann schau doch mal im Forum der Tracheostoma Kinder vorbei:
http://forum.tracheostoma-kinder.de
Zuletzt bearbeitet von admin am 04.09.2007, 17:19, insgesamt 5-mal bearbeitet |
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admin Site Admin

Anmeldedatum: 20.06.2007 Beiträge: 173 Wohnort: der hohe Norden :-)
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Verfasst am: 08.07.2007, 14:23 Titel: Description: |
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Tracheotomie - Was bedeutet das überhaupt?
Bei einer Tracheotomie wird ein Einschnitt in die Luftröhre vorgenommen, dies kann notfallmässig oder auch geplant der Fall sein! Verfolgt wird dabei allerdings ein "Ziel"; die Schaffung eines künstlichen Luftweges unter Umgehung der oberen Atemwege.
Dies ist z.B. dann nötig wenn Fehlbildungen oder Verletzungen am Kehlkopf und/oder an der Luftröhre vorliegen die die freie Atmung auf normalem Wege behindern oder unmöglich machen! Ein weiterer Grund könnte eine Langzeitbeatmung des Kindes sein.
Der Begriff Tracheostomie bezeichnet den nun geschaffenen künstlichen Luftweg bzw. den Schnitt, weitere Begriffe hierfür sind Tracheostoma oder auch Stoma.
Das Stoma wird nun durch eine Kanüle dauerhaft offen gehalten. Da dieser Luftweg nun ein "künstlicher" ist bedarf ein Tracheostoma aufwändiger Pflege. Das Stoma selbst muss z.B. regelmässig gereinigt und gepflegt werden - auch muss man beim tracheotomierten Kind regelmässig das Sekret absaugen da tracheotomierte Kinder meist nicht in der Lage sind das Sekret eigenständig abzuhusten.
Eine weitere wichtige "Massnahme" die zum Alltag mit einem tracheotomierten Kind gehört ist das Inhalieren! Da Kanülen - Kinder Erfahrungsgemäß anfälliger für Infekte sind wird z.B. regelmässig inhaliert. Besonders bei zähem Sekret kommt das Inhaltionsgerät zum Einsatz, bei auftreten einer Infektion verschreibt der Kinderarzt Mittel die dem Inhalationsgerät hinzugefügt werden können, im allgemeinen wird ansonsten mit NaCl (Kochsalz) inhaliert!
Da der Körper die Angewohnheit hat alles künstlich eröffnete zu schliessen ist es notwendig dass in das Stoma eine Kanüle eingesetzt wird um es offen zu halten!
Es gibt verschiedene Kanülenarten. Beispielsweise gibt es "starre" Kanülen, flexible Kanülen, blockbare Kanülen, Sprechkanülen etc.pp. Für detaillierte Erklärungen sei hier wieder Stiftung Noah erwähnt.
Ich beschränke die Erläuterungen hier auf "Praxisbeispiele aus dem Alltag"
Ich persönlich habe bis jetzt die besten Erfahrungen mit einer flexiblen Kanüle der Fa. Rüsch Care gemacht. Das schöne an dieser Kanüle ist dass ich meine Tochter ohne "furcht" auf den Bauch legen kann, auf den Arm nehmen kann ohne jedesmal damit rechnen zu müssen dass die Kanüle rausrutscht.. Gerade jetzt wo sie sich mittlerweile dreht und neuerdings am liebsten auf dem Bauch schläft ist es besonders gut! Dadurch dass sie flexibel ist biegt sich der äussere Teil der Kanüle einfach zur Seite.
Eltern älterer Kinder berichteten allerdings dass für sie eine starre Kanüle von Vorteil war da z.B. hier die Gefahr des "irgendwo hängenbleibens" geringer war!
Ich würde mich sehr über eure Erfahrungsberichte mit den diversen Kanülenarten freuen!
Schickt dazu einfach euren Bericht per Mail an Ramona(at)fruehchen-forum.de und ich werde ihn hier veröffentlichen. |
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