Unser Tip:
Pumpstillen - Stillprobleme der Frühchenzeit
Von Mutter zu Mutter - Ein Frühchen zu stillen ist manchmal schon eine kleine "Wissenschaft für sich". Es ist aber in den meisten Fällen möglich! Dieses Buch richtet sich an Frühchenmütter, die mit den typischen Stillproblemen zu kämpfen haben, welche in einer so schwierigen Zeit kaum ausbleiben können. Wie pumpe ich ab? Habe ich genug Milch? Ist meine Muttermilch gut für ein Frühchen? Was kann ich essen? Gleichwohl sind es aber auch ganz "normale" Stillprobleme, die wir aufgrund der vielen neuen, teils auch negativen Eindrücke und Sorgen, emotional vielleicht einfach weniger verkraften können. Stillen ist eine Kopf- und vor allem eine Herzensangelegenheit!
ISBN 3842327730 , 68 Seiten, BoD; erschienen 23. Dezember 2010
www.pumpstillen.info
InhaltSchübe, oft unterschätztMilchfluß anregenWas wirkt abstillend?Milchstau, Wunde Brustwarzen etc.LinktippsAus verschiedenen Gründen kann es passieren, das der Milchfluß nachlässt - hierbei ist der Stress nicht zu unterschätzen, dem die Mutter in dieser besonderen Situation ausgesetzt ist. Hier liegt es auch am Klinikpersonal, der Mutter das Stillen zu ermöglichen und sie zu bestärken!
Man sollte aber auch in dieser Situation daran denken, dass das Stillen ein natürlicher Vorgang ist, der vor allem durch Angebot und Nachfrage reguliert wird! Das bedeutet, das es Gründe geben kann, die mit ein wenig Geduld leicht in den Griff zu bekommen sind!
Wachstums - bzw. EntwicklungsschübeUnsere kleinen haben Wachstumsschübe - während dieser Wachstumsschübe kann es passieren das sie die MuMi regelrecht verschlingen/mehr Milch sondiert bekommen - schlichtweg hungriger sind! Die Milchproduktion ist auf diesen urplötzlich höheren Bedarf noch nicht eingestellt. In dieser Zeit legt man einfach häufiger an bzw. pumpt häufiger ab - die Milchproduktion wird sich wieder steigern und das innerhalb weniger Tage. In diesem Fall hat man also
nicht zuwenig, sondern das Kind ein erhöhtes Trink - aber auch Kuschel/-Saugbedürfnis!
"Größere" Schübe sind;
Zwischen dem 7. und 12. Lebenstag
Nach etwa 6-8 Wochen
Nach 3 bis 4 Monaten (ca. 12.-14. Woche)
Weitere Schübe:
19. Woche
26. Woche
37. Woche
46. Woche
55. Woche
zu erwarten und halten ungefähr 1 bis 3 Tage an. Die Zeitangaben können sehr schwanken, so gibt es Kinder, die praktisch von einem Schub in den nächsten übergehen. Hierbei nicht vergessen, das die Zeitrechnung bei Frühchen ohnehin verschoben sein kann, aber auch generell können diese Zeiträume schwanken da nunmal jedes Baby ein kleines Individuum ist

Neu - der "Nachfolger":
Oje, ich wachse! Das PraxisbuchFrans X. Plooij
In seinem internationalen Bestseller "Oje, ich wachse!" hat der Entwicklungspsychologe Frans X. Plooij beschrieben, wie sich diese Sprünge am Verhalten des Babys zeigen. Hier zeigt der Autor nun ganz konkret, wie Eltern ihrem Baby helfen können.Wenn die Brust weich(er) wird.. Super! Das heißt nämlich
nicht, das die Milch weniger geworden ist, sondern das sich die Milchmenge eingependelt hat! Daher "drückt" sie nicht mehr so und die Brust ist schön weich.
Die Brust "weiß" nun wieviel sie produzieren muss und "liefert" genau die richtige Menge!