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BeitragVerfasst: 11.08.2007, 17:00 

Registriert: 20.06.2007, 00:27
Beiträge: 227
Wohnort: der hohe Norden :-)
Blog: Blog lesen (1)
Informationen zur Anfangs -und Folgenahrung


Säuglingsanfangsnahrung= PRE (in erster Linie) bzw. ("in Ausnahmefällen") 1er
Folgemilch: 1er, 2er, 3er & Co.

<table bgcolor="#F9EDED" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td>Bio-Anfangsmilch (immer pro 100g/Pulver)
</td></tr><tr><td>PRE HiPP
Energie:_______2.145kJ / 513 kcal
Eiweiß:________11,2 g
Kohlehydrate:__57,3 g
Fett:__________26,5 g
</td><td>HiPP 1
Energie:_______2.120kJ / 507 kcal
Eiweiß:________10,8 g
Kohlehydrate:__58,9 g
Fett:__________25,3 g
</td><td>HiPP 2
Energie:_______1.960kJ / 467 kcal
Eiweiß:________11,2 g
Kohlehydrate:__64 g
Fett:__________18,5 g
</td><td>HiPP 3

Energie:_______2000kJ / 478 kcal
Eiweiß:________15 g
Kohlehydrate:__56 g
Fett:__________21,5 g
</td></tr><tr><td>Aptamil Pre mit LCP Milupan®

Energie:_______2030kJ / 485 kcal
Eiweiß:________10,1 g
Kohlehydrate:__53 g
Fett:__________25,9 g
</td><td>Aptamil 1

Energie:_______2000 kJ / 477 kcal
Eiweiß:________ 9,9 g
Kohlehydrate:__ 55,4 g
Fett:__________ 24 g
</td><td>Aptamil 2

Energie:_______1950 kJ / 465 kcal
Eiweiß:________ 11,2 g
Kohlehydrate:__ 55,6 g
Fett:__________ 22 g
</td><td>Aptamil 3

Energie:_______1935 kJ / 461 kcal
Eiweiß:________ 11,5 g
Kohlehydrate:__58,1 g
Fett:__________ 20,4 g
</td></tr></table><br>Durch diesen Vergleich zeigt sich nochmal was der 1er, 2er aber vor allem auch der 3er nachgesagt wird: durch den höheren Anteil an Eiweißen und Kohlehydraten werden "unnötig" bzw. u.Ust. zuviele Fettzellen angelegt. Angelegt beudetet in diesem Zusammenhang, das diese Milch nicht zwingend sofort dick macht, sondern auch Jahre später noch zu Übergewicht führen kann.
<br>Informative Links<br>
Zitat:
Neu:

Folgenahrungen (2 und 3) sind für die Ernährung nach dem vollendeten 4. Lebensmonat (d.h. ab 5. Monat!) konzipiert. Sie unterscheiden sich von den Säuglingsanfangsnahrungen (Pre oder 1) durch den geringeren Grad der Anpassung an die Zusammensetzung der Muttermilch. Ein Wechsel auf eine Folgemilch ist aber im Ernährungsplan für Säuglinge nicht notwendig und wird vom Forschungsinstitut für Kinderernährung - FKE (Dortmund) und von der Ernährungskommission der DGKJ (Prof. Koletzko-Dr.v. Haunersches Kinderspital, München) auch nicht mehr empfohlen. Diese sog. 2er und 3er Nahrungen wären somit entbehrlich.

Quelle: http://www.kinderarzt-online.org/de/rat ... ehrung.php


Zitat:


Zitat:
Stellungnahme der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde zur Einführung
Internationale Empfehlung für Folgemilchen

Es ist zu vermuten, daß die Säuglingsmilch herstellende Industrie in breitem Maße Folgemilchen anbieten wird.
Die Ernährungskommission möchte hierzu erklären, daß adaptierte und teiladaptierte Säuglingsmilchnahrungen, wie sie den Richtlinien der Ernährungskommission entsprechen1) als Milchnahrungen für den Säugling über das erste Lebenshalbjahr hinaus geeignet sind.

Die Einführung, von Folgemilchen stellt also ernährungsphysiologisch keine Notwendigkeit dar.

:arrow: Quelle und ganzer Text

Zitat:
Quelle und ganzer Text; Wikipedia

Hersteller von Muttermilchersatznahrung empfehlen nach dem 4. Monat die Anfangsmilch durch Folgemilch ersetzt werden. Durch einen höheren Stärkeanteil in der Milch ist die Nahrung stärker und länger sättigend. Mit steigendem Alter des Säuglings benötigt er jedoch eigentlich weniger Kohlenhydrate (=Stärke) pro kg Körpergewicht, wodurch Folgemilch nur mästend wirkt. Des weiteren ist Folgemilch nur noch teiladaptiert und somit schlechter verträglich für den Säugling.


Zitat:
Auszug;

(...) Im Vergleich zu Säuglingsanfangsnahrung ist die Regelungsdichte für Folgenahrung wesentlich geringer. Vereinfacht gesagt handelt es sich bei Folgenahrungen um 2/3- bis 3/4-Kuhmilchmischungen mit modifizierter Fettkomponente und Zusätzen von Vitaminen und Spurenelementen. Folgenahrungen dürfen frühestens ab dem 5. Monat gegeben werden, da sie wegen ihres höheren Protein- und Mineralstoffgehaltes zu einer stärkeren Belastung der Niere führen. Eine ernährungsphysiologische Notwendigkeit für Folgenahrung besteht nicht.(...)

(...) Kuhvollmilch als Alternative zu industrieller Säuglingsflaschennahrung ist während des ganzen 1. Lebensjahres nicht empfehlenswert. Der hohe Gehalt an Protein und Mineralstoffen führt zu einer erhöhten renalen Belastung. (...)

Quelle und ganzer Text: :arrow: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.


Zitat:
Die häufigste Beeinträchtigung der Zahnschmelzbildung an den bleibenden Zähnen geschieht durch denaturierte Baby- und Kindernahrung, die isolierte Kohlenhydrate (Industriezucker und Stärken) enthält. In Europa und anderen "hochzivilisierten" Ländern sind die "Sechser" die am meisten für Karies anfälligen Zähne. Ihre Zahnkrone wird während des ersten Lebensjahres mineralisiert. Das ist die Zeit, in der die meisten Babies mit vorgefertigter industrieller Babynahrung gefüttert werden. Wie ich bei einer Untersuchung in Addis Ababa 1989/90 feststellen konnte, die ich in Zusammenarbeit mit dem Äthiopischen Gesundheits-Ministerium durchführte, sind dort die "Sechser" die widerstandsfähigsten Zähne im Seitenzahnbereich. Dort werden die Babies mehr gestillt, und die zugefütterte Nahrung ist natürlicher, weniger denaturiert.
Quelle und ganzer Text: :arrow: Statement Dr. Schnitzer zu Antibiotika, Fluoriden & Baby- , Flaschennahrung und ihre Auswirkungen auf die Zähne


Fazit: Geht man also nach Studien und den Aussagen der Ernährungsexperten kann man sagen das Folgenahrungen nicht nur unnötig sind, sondern unter Umständen sogar negatives nach sich ziehen können;

<ul><li>Fettzellen werden angelegt, die evtl. nicht sofort sichtbar, aber Jahre später zu Übergewicht führen können</li><li>Aufgrund der Tatsache das in den Folgenahrungen Industriezucker und Stärke enthalten sind, können die Zähne langfristig Schäden davon tragen</li><li>Es sind Kuhmilchmilschungen enthalten, obwohl überall ausdrücklich davon abegraten wird, Kindern unter einem Jahr Kuhmilch zu geben</li><li>Der Bedarf an Kohlehydraten sinkt erstmal bei den kleinen, in den Folgenahrungen steigt allerdings die Menge</li></ul><br><br>Säuglingsanfangsnahrung (PRE) ist für das erste Lebensjahr demnach völlig ausreichend. Sollte beim Frühchen keine ausreichende Gewichtszunahme vorhanden sein, was durchaus vorkommt und "Frühchentypisch" wäre, kann man nach Absprache mit dem Kinderarzt diese Nahrung kontrolliert mit Kalorien (z.B. Maltodextrin,siehe Lexikon) anreichern! Die besten Erfahrungen haben Mütter meist mit Aptamil PRE gemacht (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel :wink: ), nachweislich ist diese PRE Nahrung in ihrer Zusammensetzung der Muttermilch am nächsten!


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BeitragVerfasst: 03.09.2007, 18:54 

Registriert: 20.06.2007, 00:27
Beiträge: 227
Wohnort: der hohe Norden :-)
Blog: Blog lesen (1)
Bereits im Mutterleib kann sich entscheiden, ob das Kind später dick wird, Diabetes oder Allergien bekommt. Auf die Ernährung der Mutter und des Neugeborenen kommt es an. Warum auch untergewichtige Babys an Übergewicht leiden können, erklärt Professor Andreas Plagemann von der Charité in Berlin.

:arrow: Quelle und vollständiger Text


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BeitragVerfasst: 13.09.2007, 21:54 

Registriert: 20.06.2007, 00:27
Beiträge: 227
Wohnort: der hohe Norden :-)
Blog: Blog lesen (1)
Optimaler Nahrungsaufbau ohne Folgemilchen
Dr. Martin Lang, Kinderarzt & Jugendarzt, Augsburg

Auch wenn uns die Werbung der Nahrungsmittelindustrie geschickt anderes vermitteln möchte - die Experten halten die Verwendung von Folgemilchen (2er / 3er) im Säuglings- und Kleinkindesalter für vollkommen überflüssig. Leider beobachte ich, dass die Verwendung industrieller Folgemilchen häufig den natürlichen Nahrungsaufbau im zweiten Lebenshalbjahr hin zur ausgewogenen Familienkost am Ende des ersten Lebensjahres verzögert.

<a href="http://www.kindundgesundheit.de/expertenforum/kindergesundheit/folgemilch-ab-welchem/view" target="_blank">:arrow: zum weiterlesen hier klicken</a>


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BeitragVerfasst: 04.10.2008, 20:39 

Registriert: 20.06.2007, 00:27
Beiträge: 227
Wohnort: der hohe Norden :-)
Blog: Blog lesen (1)
:arrow: Säuglingsnahrung: Neue Regeln für das "Fläschchen" ( Okt. 08 )

Nun ist es also auch offiziell "angekommen":

Zitat:
Milch aus der Flasche ist die einzige Alternative für Mütter mit Säuglingen wie Madeleine Kelly, wenn sie nicht mehr voll stillen oder aus gesundheitlichen Gründen ganz darauf verzichten müssen. Kaufen sie jetzt Babynahrung mit den Bezeichnungen Pre, 1, 2 und 3, haben sie die Wahl zwischen alten und neuen Produkten. Die neue Babynahrung enthält etwas weniger Kalorien und basiert auf aktuellen Forschungsergebnissen. Demnach brauchen Säuglinge weniger Kalorien als bislang angenommen.

Mathilde Kersting, Ernährungswissenschaftlerin am Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund:
Ein wesentliches Argument war, dass man den Eiweißgehalt in den Folgenahrungen gesenkt hat, der war relativ hoch und Säuglinge sollen nicht mehr Eiweiß aufnehmen als sie brauchen, weil zu viel Eiweiß auch die Nieren belastet und das möchte man gerne vermeiden. Insofern ist die Änderung der Folgenahrung tatsächlich ein Vorteil für die Gesundheit von Kindern.

Auch der Übergang von der Anfangs- zur Folgenahrung verschiebt sich bei den neuen Produkten um zwei Monate. Wichtig ist, dass Eltern ihrem Baby zum richtigen Zeitpunkt die richtige Milch geben und im richtigen Moment mit Breinahrung ergänzen, so die Ernährungsexpertin:

Auf den Etiketten steht jetzt drauf, dass man die Folgenahrung nicht in den ersten sechs Lebensmonaten verwenden darf. Wenn eine Mutter das trotzdem gerne verwenden möchte, dann kann sie ihren Kinderarzt fragen und der kann dann im Einzelfall trotzdem entscheiden, dass bei dem Kind schon die Folgenahrung gegeben werden kann. Aber die wird niemals vor dem fünften Monat gegeben werden können.

vollständiger Text:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/verbrauchertipp/854751/


Laut Eltern hat sich allerdings nur folgendes geändert:
Zitat:
Die EU-Kommission nahm sich diesmal eines wichtigen Themas an: der Kalorien in der Flaschenmilch für Babys. Anfangs- und Folgenahrungen dürfen ab 2010 nur noch 60 bis 70 Kalorien pro 100 Milliliter enthalten. Vorher waren bis 80 erlaubt.
Quelle: Eltern


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