
Die Autorin: "Meine Motivation ist, der Gesellschaft ein grundsätzlich positives, ehrliches und berührendes Bild über das Leben mit Menschen, die das Down-Syndrom haben, zu zeigen. Den Begriff Behinderung in den Hintergrund zu rücken, Klischees aufzudecken, mit Vorurteilen und Ängsten zu brechen. Und Nicht-Betroffenen dafür neue Infos und Bilder anzuvertrauen. Damit das Leben unserer Kinder mit Down-Syndrom nicht nur innerhalb der Familien ein glückliches und selbstverständliches ist, sondern auch in der Welt draußen. Damit in erster Linie der Mensch wahrgenommen wird und nicht das Syndrom. Damit außerdem schwangere Frauen eine bessere Entscheidungsgrundlage haben, wenn sie mit der Diagnose Trisomie 21 und den damit verbundenen möglichen Konsequenzen konfrontiert werden. Die rosarote Brille blieb unberührt. Nachdenklich Stimmendes oder Trauriges wird ganz bewusst nicht ausgeklammert. Wer trotzdem und gerade darin erkennt, wie schön das Leben in all seiner Intensität sein kann, der hat den Schatz am Ende des Regenbogens gefunden."
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